Fulminante Premiere in Thiersee

Eine österreichische Uraufführung, die das Publikum begeisterte, zeigte die...

 

 

... Volksbühne Alpenland Thiersee am Samstag, dem 7. April als sich der Vorhang zum Stück „Gschwendlhofbauer-Bazi“ von Ulla Kling erstmals öffnete. Unter den Gästen im nahezu ausverkauften Saal beim Kirchenwirt in Vorderthiersee befanden sich auch Bezirksobfrau Hildegard Reitberger und die Vizebürgermeisterin und Kulturgemeinderätin von Thiersee Silvia Schellhorn. Beide zeigten sich, wie der Rest des Publikums, vom Dargebotenen äußerst angetan und belohnten die Inszenierung von Richard Pirchmoser mit kräftigem Applaus.


Besonders angetan haben es den Besuchern dieser Komödie Opa Bartl (Ferdinand Mairhofer), dem man bedenkenlos abnimmt, dass er jederzeit sterben müsse, und sein Kompagnon und Schulfreund Pfarrer Andreas (Maximilian Mairhofer), der einen Geistlichen verkörpert, der weder weltlichem Genuss in Form von Hochprozentigem noch finanziellem Segen für seine Kirche – auch wenn dieser ergaunert wurde – abgeneigt ist.


Doch auch den anderen Darsteller und Darstellerinnen gelang es problemlos, das Herz des Publikums zu erobern.
Bartls Tochter Erna (Martina Lechner) erlebt eine Hochschaubahn der Gefühle und ausgerechnet sie, die der Männerwelt zunächst abschwört, verfällt schließlich dem Charme ihrer Jugendliebe Martin (Siegfried Gruber), dem es sehr schwerfällt, seiner Angebeteten seine Gefühle zu offenbaren. Erst durch Opa Bartls Initiative und dessen Ratschläge kann er das Herz von Erna erobern.


Während sich Erna also verliebt, steht ihre Tochter Gerti (Aurelia Fenzl) vor den Trümmern ihrer Ehe mit Sigi (Christian Gruber). Zunächst noch unsicher, ob, und zornig, dass ihre Ehe gescheitert ist, wird Gerti mehr und mehr bewusst, dass es sich bei ihrem Gemahl tatsächlich um einen nichtsnutzigen Tagedieb handelt. Auch Sigis Beteuerungen, er habe sich geändert, lassen sie nicht mehr davon abbringen, sich scheiden zu lassen. Sigi dagegen, geistig etwas minder bemittelt, sucht Rat bei seiner Mutter Burgl (Margit Panradl), die ihrem Sohn empfiehlt, durchzuhalten und an den nahenden Reichtum beim Ableben des alten Bartl zu denken.


Doch Sigi gerät mit Kumpel Joschi (Josef Mairhofer) mehr und mehr auf die schiefe Bahn und wieder ist es Opa Bartl, der mit seiner Bauernschläue alles in die richtigen Bahnen zu lenken gedenkt.


Im Rahmen dieser Premiere spielte Josef Mairhofer erstmals bei der Volksbühne Alpenland Thiersee mit und von Lampenfieber war bei ihm nichts zu merken. Aurelia Fenzl zeigte bereits bei den Thierseer Theater(B)engerln und bei den Passionsspielen 2016 als Tochter von Zachäus ihr großes schauspielerisches Talent und bewies nun erstmals bei der Volksbühne, dass sie eine sehr talentierte und auch wandlungsfähige Darstellerin ist.


Die Taten des „Gschwendlhofbauer-Bazi“ können noch an fünf weiteren Spielterminen in Augenschein genommen werden und zwar bei den Vorstellungen am Donnerstag, dem 12. April, am Freitag, dem 13. April, am Donnerstag, dem 19. April, am Freitag, dem 20. April und bei der Schlussaufführung am Samstag, dem 21. April. Alle Aufführungen beginnen um 20.00 Uhr und Karten können im Vorverkauf bei der Trafik Panradl in Thiersee um 8 € erworben werden. Für Kurzentschlossene, die die Karten nicht im Vorverkauf erwerben möchten, gibt es sie auch an der Abendkasse um 10 €. Da die letzten Vorstellungen allerdings meistens gut gebucht sind, empfiehlt die Volksbühne ein rechtzeitiges Sichern der benötigten Tickets.

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Karteninformation

Im Vorverkauf sind die Karten bei der Trafik Panradl in Thiersee (Karteninformation: 05376/ 5284)
zu erwerben und kosten 8€.

Für Karten an der Abendkasse sind 10€ zu bezahlen.

 

Hier findet Ihr schon ein paar Kostproben...
 Gschwendlhofbauer   Bazi Probenfoto