Lallingers Ermittlungen begeisterten

Über eine höchst gelungene Premiere des Wirtshaus-Krimis „Lallinger ermittelt“ durfte sich am Samstag, 22. April die Volksbühne Alpenland Thiersee freuen.

Der Saal beim Kirchenwirt in Vorderthiersee war nahezu zur Gänze gefüllt und das amüsante Krimirätsel des bayrischen Autorenduos Markus Scheble und Sebastian Kolb in der Inszenierung von Richard Pirchmoser erntete von allen Zusehern nur positive Kritik.
Freuen durften sich die Thierseer Theaterspieler und Theaterspielerinnen über den Besuch von Bezirksobfrau Hildegard Reitberger und Vizebürgermeisterin und Kulturgemeinderätin von Thiersee Silvia Schellhorn.
Wenn Kommissar Lallinger, grandios dargestellt von Georg Juffinger, in seiner schrulligen und nur für ihn genialen Art ans Ermitteln geht und versucht, den Mordfall zu lösen, bleibt beim Publikum kein Auge trocken.
Um nichts nach steht ihm in dieser Beziehung sein Assistent, der Revierinspektor Goaßberger. Diesen verkörpert Johann Bichler brillant und manchmal ist der Zuseher geneigt, den Worten des Mörders zu glauben und zu vermuten, dass diese beiden Polizisten wirklich „dümmer sind, als es die Polizei erlaubt.“
Den einzigen weiblichen Part in dieser Kriminalkomödie gibt Katharina Kröll, die im Rahmen dieser Produktion zum ersten Mal in einem Theaterstück für Erwachsene als Darstellerin mitwirkt. Wenn sie vom Kommissar verdächtigt wird, etwas mit dem Mordfall zu tun zu haben, kann sie sehr resolut werden und sich äußerst lautstark verteidigen.

Neben diesen drei Hauptrollen wirken noch Anton Mairhofer als Mordopfer Willibald Böckl, Martin Sieberer als sensationslüsterner Journalist Johannes Bär und Anton Gruber als bedächtiger und bequemer Hausmeister mit.
Nicht vergessen werden darf, dass im Rahmen von „Lallinger ermittelt“ dem Publikum eine entscheidende Rolle zukommt. Nur durch dessen aktive Mitarbeit beim Ermitteln ist es möglich, dem Schauspiel jene Wirkung zu verleihen, die im Rahmen der Premierenvorstellung erreicht wurde.
Wenn im Folder der Volksbühne Alpenland „Essgenuss mit Exitus“ versprochen wird, so bezieht sich dies auf einen weiteren Baustein, der zu diesem unterhaltsamen und in keiner Phase langweiligen Theaterabend dazugehört, nämlich das angebotene Drei-Gänge-Menü aus Nudelsuppe, Schweinefilet und Eisdessert.
Da Kommissar Lallinger noch viermal mit diesem komplizierten Fall konfrontiert wird, benötigt er auch an den weiteren Spielterminen tatkräftige Unterstützung des Publikums und ihm werden die Ermittlungen wesentlich erleichtert, wenn bei den Vorstellungen am Freitag, 28. April (19.30 Uhr), Sonntag, 7.Mai (Matinee um 11.30 Uhr), Freitag, 12. Mai (19.30 Uhr) und Samstag, dem 13. Mai (19.30 Uhr) viele Zuseher und Zuseherinnen anwesend sind. Die Karten zum Preis von 29 € beinhalten den Theatereintritt und das dreigängige Menü und können im Vorverkauf bei der Trafik Panradl in Thiersee erworben werden.

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